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Hilfe zum Lebensunterhalt

Überwiegend in Privathaushalten lebende Personen, die keinen vorrangigen Leistungsanspruch nach dem Sozialgesetzbuch bzw. sonstigen anderen Ansprüchen haben, beziehen Hilfe zum Lebensunterhalt. Zusammen wohnende Partner sowie im Haushalt lebende minderjährige Kinder bis zur Vollendung des 15. Lebensjahres gelten als Bedarfsgemeinschaft.

Diese Hilfe umfasst:

  • Geldleistungen in Höhe des Regelbedarfs
  • Mehrbedarfe
  • einmalige Bedarfe
  • Übernahme von (Sozial)-Versicherungsbeiträgen
  • Kosten der Unterkunft und Heizung

Zudem können für hilfebedürftige Kinder bei Vorliegen der Voraussetzungen Leistungen zur Bildung und Teilhabe (Bildungs- und Teilhabepaket) geleistet werden.

Muss ich Fristen beachten?

Da es sich bei der Sozialhilfe nicht um eine rentenähnliche Dauerleistung handelt, erfolgt eine Bewilligung quasi monatlich, solange die Anspruchsvoraussetzungen erfüllt werden.
Sofern die Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind und somit ein ungedeckter Bedarf festgestellt wird, erfolgt eine sofortige Auszahlung bei Bekanntwerden der Notlage zumindest in Höhe einer Abschlagszahlung.

Rechtliche Grundlagen

Sozialgesetzbuch Teil I, Sozialgesetzbuch Teil X, Sozialgesetzbuch Teil XII, Verwaltungsverfahrensgesetz.